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Dantons Tod

Drama über die Endphase der Französischen Revolution: Zwischen politischem Terror, persönlicher Müdigkeit und der Frage nach Schuld und Verantwortung steht Georges Danton im Zentrum. Das Stück eignet sich gut, um Geschichte und Literatur zu verbinden.

Inhalt in Kürze

Das Drama spielt 1794 während der Schreckensherrschaft (Terreur) der Französischen Revolution. Danton, einst führender Revolutionär, ist müde geworden und zweifelt an Sinn und Moral des Terrors. Sein Gegner Robespierre nutzt diese Schwäche politisch aus und lässt Danton und seine Anhänger vor Gericht stellen.

In Dialogen und philosophischen Gesprächen wird die Frage verhandelt, ob Gewalt und Terror mit der Idee der Freiheit vereinbar sind. Danton wirkt resigniert, fast fatalistisch, während andere Figuren fanatisch an den „reinen“ Zielen der Revolution festhalten. Am Ende wird Danton hingerichtet.

Wichtige Figuren

Figur Rolle im Drama
Georges Danton Ehemaliger Revolutionsführer, zweifelt am Terror, wirkt müde und lebenssatt.
Maximilien Robespierre Politischer Gegner Dantons, Vertreter des unerbittlichen Tugend- und Terrorbegriffs.
Camille Desmoulins Freund Dantons, Journalist, versucht einen gemäßigteren Kurs zu vertreten.
Julie Dantons Frau, emotional eng mit ihm verbunden, leidet unter seiner Verlorenheit.
Revolutionsgericht / Volk Symbol für die anonyme Macht der Revolution, schwankend zwischen Begeisterung und Erschrecken.