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Lenz

Prosatext über den Dichter Jakob Michael Reinhold Lenz, der in einem elsässischen Gebirgsdorf lebt und zunehmend psychisch zerbricht. Büchners Text gilt als frühes, eindringliches Beispiel literarischer Psychologie.

Inhalt in Kürze

Lenz wandert durch die Vogesen und kommt in das Dorf, in dem der Pfarrer Oberlin wirkt. Er hofft auf Ruhe und Stabilität, wird aber von starken Stimmungsschwankungen, Angst- und Wahnvorstellungen geplagt. Oberlin bemüht sich, Lenz zu unterstützen, stößt jedoch an Grenzen.

Der Text folgt Lenz’ Wahrnehmung: Naturbilder, religiöse Fragen und Erinnerungen mischen sich mit Momenten tiefer Verzweiflung. Eine durchschlagende „Heilung“ gibt es nicht – Lenz bleibt innerlich zerrissen. Der Prosatext basiert auf historischen Berichten über den Sturm-und-Drang-Dichter Lenz.

Wichtige Figuren

Figur Rolle im Text
Lenz Dichterfigur mit psychischen Krisen, zwischen Sensibilität, Kunstanspruch und Verzweiflung.
Oberlin Pfarrer, der Lenz aufnimmt und begleiten will – zwischen Empathie und Ratlosigkeit.
Kaufmann, Pfarrersfamilie u. a. Nebenfiguren, die Alltag und soziale Umgebung darstellen.