Lebenslinien
Büchner wächst in einer bürgerlichen Arztfamilie auf und studiert selbst Medizin. Früh politisiert, wendet er sich der sozialen Frage zu und schreibt 1834 gemeinsam mit Mitstreitern den „Hessischen Landboten“ – eine der schärfsten politischen Schriften seiner Zeit.
Wegen drohender Verhaftung flieht er ins Exil. Parallel entstehen seine literarischen Texte: Dramen, eine Erzählung und wissenschaftliche Arbeiten. Viele davon bleiben Fragmente – ihr Einfluss auf Theater und Literatur reicht jedoch bis heute.